FirePlay Casino Spielerschutz: Limits, Spielpause und Hilfe

FirePlay Casino Spielerschutz: Limits, Spielpause und Hilfe

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FirePlay Casino beschreibt drei Maßnahmen für verantwortungsvolles Spielen: einen zeitlich begrenzten Ausschluss, ein persönliches Geldlimit und die dauerhafte Schließung des Spielerkontos. Diese Schutzmaßnahmen können nach der veröffentlichten Richtlinie über den Kontakt zum Betreiber angefragt werden. Sie unterscheiden sich in ihrer Wirkung und sind nicht automatisch mit einer Sperre bei anderen Glücksspielanbietern verbunden.

Das deutsche Spielersperrsystem OASIS und das anbieterübergreifende Einzahlungslimit sind eigenständige Schutzmechanismen des regulierten deutschen Glücksspielmarktes. Eine konkrete Anbindung von FirePlay Casino an diese Systeme ergibt sich aus den veröffentlichten Spielerschutzangaben nicht. Unabhängige und kostenlose Hilfe in Deutschland bietet das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) unter 0800 137 27 00. Die von der GGL veröffentlichten Beratungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 10 bis 22 Uhr sowie Freitag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

Spielerschutzmaßnahmen bei FirePlay Casino

Die Richtlinie zum verantwortungsvollen Spielen von FirePlay Casino nennt unterschiedliche Möglichkeiten, die persönliche Teilnahme am Glücksspiel zu begrenzen oder zu beenden.

Die beschriebenen Schutzmaßnahmen richten sich an Spieler, die ihre Glücksspielaktivität einschränken, eine Pause einlegen oder die weitere Nutzung ihres Kontos dauerhaft beenden möchten.

Zeitlich begrenzter Ausschluss und Spielpause

Eine zeitlich begrenzte Spielpause dient dazu, die Teilnahme am Glücksspiel für einen bestimmten Zeitraum einzuschränken.

FirePlay Casino beschreibt die Möglichkeit, einen solchen Ausschluss über den Betreiberkontakt anzufragen.

Die Maßnahme unterscheidet sich von einer dauerhaften Kontoschließung. Bei einer Spielpause steht eine zeitlich begrenzte Unterbrechung der Teilnahme im Mittelpunkt, während die dauerhafte Schließung auf die langfristige Beendigung der Kontonutzung ausgerichtet ist.

Für den zeitlich begrenzten Ausschluss werden in der allgemeinen FirePlay-Richtlinie keine verbindlichen festen Dauerstufen genannt. Insbesondere dürfen die aus dem deutschen OASIS-System bekannten Mindestfristen nicht automatisch als auswählbare FirePlay-Sperrdauern behandelt werden.

Eine Anfrage zur Spielpause und die tatsächliche Aktivierung der Einschränkung sind außerdem getrennte Vorgänge. Allein aus dem Absenden einer Nachricht ergibt sich keine bestätigte sofortige technische Sperrwirkung.

Für eine konkrete Spielpause sind deshalb die vom Betreiber bestätigten Bedingungen der betreffenden Maßnahme entscheidend.

Persönliches Geldlimit

Als zweite Schutzmaßnahme beschreibt FirePlay Casino ein persönliches Geldlimit.

Ein Geldlimit soll die finanziellen Grenzen der Glücksspielteilnahme berücksichtigen. Es unterscheidet sich von einem vollständigen Ausschluss, bei dem die Teilnahme zeitlich begrenzt oder dauerhaft unterbunden werden soll.

Die veröffentlichte allgemeine Spielerschutzrichtlinie enthält keine vollständige Zahlenstaffel mit festen Beträgen für das persönliche Geldlimit.

Auch die genaue Bemessungsgrundlage eines solchen Limits lässt sich aus der allgemeinen Bezeichnung nicht abschließend bestimmen. Ein Geldlimit darf daher nicht ohne entsprechende konkrete Bedingungen ausschließlich als Einzahlungslimit oder ausschließlich als Verlustlimit beschrieben werden.

Vor einer entsprechenden Anfrage ist wichtig, welche finanzielle Begrenzung gewünscht wird und welche Bedingungen dafür im tatsächlich verfügbaren Angebot vorgesehen sind.

Eine bestimmte tägliche, wöchentliche oder monatliche Grenze ist nicht allein deshalb eine FirePlay-Casino-Regel, weil ähnliche Werte bei anderen Glücksspielanbietern oder in gesetzlichen Schutzsystemen vorkommen.

Dauerhafte Kontoschließung

Die dritte ausdrücklich genannte Maßnahme ist die dauerhafte Schließung des Spielerkontos.

Sie ist von einer vorübergehenden Spielpause und einem Geldlimit zu unterscheiden. Eine dauerhafte Kontoschließung soll die weitere Nutzung des betreffenden Kontos beenden.

Bei dieser Maßnahme ist der Spielerschutz als Anlass wichtig. Die allgemeinen Kontobedingungen beschreiben daneben eine gewöhnliche administrative Kontoschließung mit einem gesonderten Anfrage- und Bestätigungsablauf.

Aus den Regeln für eine gewöhnliche Kontoschließung lassen sich jedoch nicht automatisch die technischen Wirkungs- oder Wiedereröffnungsbedingungen einer dauerhaften Spielerschutzmaßnahme ableiten.

Auch die Behandlung bereits vorhandener Guthaben oder offener Auszahlungsvorgänge darf nicht ohne die dafür einschlägigen Bestimmungen pauschal festgelegt werden.

Eine dauerhafte Schließung ist somit eine eigenständige Schutzmaßnahme, deren tatsächliche Umsetzung und Folgen anhand der bestätigten Bedingungen des betroffenen Kontos zu beurteilen sind.

Eine Schutzmaßnahme über Kontakt anfragen

Die FirePlay Casino Richtlinie sieht den Kontakt zum Betreiber als Weg vor, um eine Spielpause, ein Geldlimit oder eine dauerhafte Kontoschließung anzufragen.

Als allgemeine Supportkanäle werden Livechat und E-Mail beschrieben. Für den Livechat nennt die veröffentlichte Beschwerderichtlinie eine Erreichbarkeit rund um die Uhr.

Für eine nachvollziehbare Schutzanfrage lassen sich folgende Schritte unterscheiden:

  1. Die gewünschte Schutzmaßnahme bestimmen: zeitlich begrenzter Ausschluss, persönliches Geldlimit oder dauerhafte Kontoschließung.
  2. Den veröffentlichten Kontaktweg des Betreibers verwenden und die gewünschte Einschränkung eindeutig benennen.
  3. Die für die Maßnahme tatsächlich geltenden Bedingungen und ihren Geltungsbereich klären.
  4. Die Bestätigung und die tatsächliche Wirksamkeit der angefragten Maßnahme voneinander unterscheiden.
  5. Bei Nutzung weiterer Glücksspielanbieter gegebenenfalls dort eigenständige Schutzmaßnahmen berücksichtigen.

Die erklärte 24/7-Erreichbarkeit des Livechats ist keine Garantie für eine bestimmte persönliche Antwortzeit und auch keine festgelegte Frist für die Aktivierung einer Kontosperre.

Für eine Schutzanfrage kann der Kontakt für ein persönliches Limit ebenso genutzt werden wie für die anderen in der Richtlinie beschriebenen Spielerschutzmaßnahmen.

Eine konkrete Sperrdauer, ein Limitbetrag oder ein technischer Zeitpunkt der Aktivierung sollte nicht allein aus allgemeinen Angaben abgeleitet werden. Maßgeblich sind die Bedingungen und die tatsächliche Bestätigung der betreffenden Schutzmaßnahme.

Gilt eine Sperre auch bei anderen Anbietern?

Eine bei FirePlay Casino angefragte Schutzmaßnahme besitzt zunächst den in der veröffentlichten Betreiberregel beschriebenen Geltungsbereich.

Die Richtlinie weist darauf hin, dass Spieler bei anderen Glücksspielanbietern entsprechende Limits und Ausschlüsse eigenständig einrichten sollen.

Damit ist eine Schutzanfrage bei einem Anbieter nicht automatisch der Nachweis, dass alle weiteren Glücksspielkonten ebenfalls eingeschränkt oder gesperrt wurden.

Ein hypothetischer Spieler, der sowohl bei FirePlay Casino als auch bei einem zweiten Glücksspielanbieter ein Konto besitzt, muss deshalb die Reichweite einer angefragten FirePlay-Sperre von den Schutzmöglichkeiten des zweiten Anbieters unterscheiden.

Die veröffentlichte Empfehlung sieht vor, dass entsprechende Grenzen auch beim anderen Anbieter gesondert berücksichtigt werden.

Diese Abgrenzung ist besonders wichtig, weil es neben anbietereigenen Maßnahmen auch staatliche beziehungsweise gesetzlich regulierte anbieterübergreifende Systeme gibt.

Eine über den Betreiber angefragte Spielpause und eine Eintragung in ein staatliches Spielersperrsystem sind nicht automatisch derselbe Vorgang.

Auch eine automatische Sperre weiterer Marken, eine allgemeine Regel zur Neuregistrierung oder eine sofortige Reaktivierung bestehender Konten lässt sich aus der FirePlay-Spielerschutzbeschreibung nicht ableiten.

Bei vorhandenen Guthaben oder offenen Transaktionen müssen die jeweils einschlägigen Konten- und Zahlungsbedingungen berücksichtigt werden. Die Entscheidung, die Glücksspielteilnahme zu begrenzen, ist von der Abrechnung bereits bestehender Vorgänge zu unterscheiden.

Verantwortungsvoll spielen und Risiken begrenzen

FirePlay Casino nennt in seiner Richtlinie mehrere konkrete Verhaltensregeln, die finanzielle und persönliche Risiken beim Glücksspiel begrenzen sollen.

Vier Empfehlungen stehen dabei im Vordergrund:

  • Nicht auf Kredit spielen: Glücksspiel soll nicht durch geliehenes Geld finanziert werden.
  • Verluste nicht nachjagen: Weitere Einsätze sollen nicht dazu dienen, zuvor verlorenes Geld unbedingt zurückzugewinnen.
  • Ein tragbares Budget einhalten: Für Glücksspiel soll nur ein Betrag vorgesehen werden, dessen Verlust finanziell verkraftbar ist.
  • Nicht unter Rauscheinfluss spielen: Von der Teilnahme unter Alkohol- oder anderem Rauscheinfluss wird abgeraten.

Diese Regeln sollen helfen, finanzielle Grenzen und die eigene Entscheidungsfähigkeit zu berücksichtigen.

Insbesondere das Nachjagen von Verlusten kann dazu führen, dass zusätzliche Geldbeträge eingesetzt werden, obwohl ursprünglich eine andere finanzielle Grenze vorgesehen war.

Ein höherer Einsatzbetrag ist keine verlässliche Möglichkeit, vorherige Verluste auszugleichen. Auch Bonusangebote oder mögliche zukünftige Gewinne ändern nichts daran, dass jeder Einsatz ein Verlustrisiko besitzt.

Ein Geldlimit oder eine Spielpause kann deshalb sinnvoll sein, wenn die bisherige persönliche Grenze nicht mehr eingehalten wird.

Bei Anzeichen eines Kontrollverlusts kann außerdem unabhängige Beratung genutzt werden. Dafür muss nicht zuerst eine bestimmte Casino-Schutzmaßnahme abgeschlossen oder eine formale Beschwerde eingereicht worden sein.

OASIS und deutsche Spielerschutzsysteme

In Deutschland existieren eigenständige gesetzlich geregelte Schutzsysteme für den regulierten Glücksspielmarkt.

Diese Systeme sind von den in der FirePlay Casino Richtlinie beschriebenen persönlichen Betreibermaßnahmen zu unterscheiden.

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder, GGL, beschreibt unter anderem das Spielersperrsystem OASIS und ein anbieterübergreifendes Einzahlungslimit.

Die Beschreibung dieser deutschen Schutzmechanismen bestätigt für sich genommen keine konkrete technische Anbindung oder Glücksspielzulassung von FirePlay Casino innerhalb des regulierten deutschen Systems.

OASIS-Selbstsperre, Fremdsperre und Panikbutton

OASIS ist das anbieterübergreifende Spielersperrsystem des regulierten deutschen Glücksspielmarktes.

Die GGL beschreibt verschiedene Schutzformen mit eigenen Voraussetzungen und Zeiträumen.

SchutzmaßnahmeBeschriebene DauerGeltungsbereich
SelbstsperreMindestens 3 MonateDeutsches OASIS-Spielersperrsystem
Fremdsperre12 MonateDeutsches OASIS-Spielersperrsystem
Panikbutton24 StundenBesondere kurzfristige Sperrfunktion im deutschen System

Die Selbstsperre beschreibt eine Sperre auf eigene Veranlassung. Bei einer Fremdsperre geht die Sperrung dagegen nicht unmittelbar vom eigenen Antrag des Spielers aus.

Der Panikbutton ist als gesonderte kurzfristige Schutzfunktion vorgesehen und wird im veröffentlichten deutschen System mit einer Dauer von 24 Stunden beschrieben.

Die genannten drei Monate, zwölf Monate und 24 Stunden gehören zu den von der GGL erläuterten deutschen Schutzmaßnahmen.

Sie sind keine bestätigten auswählbaren Zeiträume für die direkt bei FirePlay Casino angefragte Spielpause.

Auch aus dem Vorhandensein einer deutschsprachigen Spielerschutzrichtlinie ergibt sich keine Bestätigung, dass das Casino an OASIS angeschlossen ist oder dieselben Sperrfunktionen anbietet.

Für eine tatsächliche OASIS-Sperre sind die Bedingungen des deutschen Sperrsystems maßgeblich. Für die beim Betreiber angefragte Einschränkung gelten dagegen die entsprechenden Bedingungen der FirePlay-Casino-Schutzmaßnahme.

1.000 EUR monatliches anbieterübergreifendes Einzahlungslimit

Neben OASIS beschreibt die GGL für den regulierten deutschen Glücksspielmarkt ein grundsätzliches anbieterübergreifendes Einzahlungslimit von 1.000 EUR pro Monat.

Die deutsche Regelung sieht zugleich gesetzlich geregelte Ausnahmen und die Möglichkeit niedrigerer individueller Grenzen vor.

Das anbieterübergreifende Einzahlungslimit erfüllt eine andere Funktion als das OASIS-Spielersperrsystem.

Bei OASIS steht die Sperre einer Glücksspielteilnahme im Vordergrund. Beim anbieterübergreifenden Einzahlungslimit geht es dagegen um die Begrenzung der entsprechenden Einzahlungen im regulierten deutschen System.

Die Zahl von 1.000 EUR darf deshalb nicht automatisch als persönliches FirePlay Casino Einzahlungslimit ausgegeben werden.

Die FirePlay-Spielerschutzrichtlinie nennt zwar die Möglichkeit, ein persönliches Geldlimit anzufragen. Sie legt damit aber keine allgemeine gleichlautende 1.000-EUR-Grenze fest.

Ebenso ist aus der deutschen Regelung keine konkrete technische Anbindung des FirePlay-Angebots an das zugehörige anbieterübergreifende Limit-System nachgewiesen.

Was gehört zu FirePlay und was zum deutschen Schutzsystem?

Für die praktische Einordnung ist entscheidend, wer die jeweilige Maßnahme anbietet und auf welchen Bereich sie sich bezieht.

SchutzbereichFunktionGeltungsbereich
FirePlay Casino SpielerschutzPersönliche Spielpause, Geldlimit oder dauerhafte Kontoschließung anfragenBeschriebene Maßnahmen des Betreibers
OASISAnbieterübergreifende SpielersperrenReguliertes deutsches Glücksspielsystem
Deutsches EinzahlungslimitAnbieterübergreifende EinzahlungsbegrenzungEntsprechender deutscher Regulierungskontext
Unabhängige BeratungInformation, Unterstützung und Beratung bei GlücksspielproblemenEigenständige Hilfsangebote außerhalb des Casino-Supports

Eine persönliche Casino-Spielpause, eine staatlich geregelte Spielersperre, eine Einzahlungsbegrenzung und ein unabhängiges Beratungsgespräch sind vier verschiedene Schutzmöglichkeiten.

Sie können unterschiedliche Ziele verfolgen und besitzen jeweils eigene Voraussetzungen.

Der Vergleich bestätigt keine aktuelle FirePlay-Casino-Integration in OASIS oder das deutsche anbieterübergreifende Einzahlungslimit.

Auch eine bestehende Betreibermaßnahme ist kein Nachweis dafür, dass die übrigen Systeme automatisch aktiviert wurden.

Kostenlose Hilfe bei Glücksspielproblemen in Deutschland

BIÖG-Beratung unter 0800 137 27 00

Für Menschen, die ihr Glücksspielverhalten verändern möchten oder wegen Glücksspielproblemen Unterstützung suchen, nennt die GGL eine unabhängige und kostenlose Beratungsstelle.

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, kurz BIÖG, bietet telefonische Hilfe unter folgender Nummer an:

0800 137 27 00

Die Beratung wird als kostenlos beschrieben. Sie gehört nicht zum FirePlay Casino Kundendienst, sondern zu einem unabhängigen deutschen Hilfsangebot.

Die Telefonnummer kann unabhängig davon genutzt werden, ob bereits eine Spielpause beantragt, ein Geldlimit eingerichtet oder eine Beschwerde beim Casino eingereicht wurde.

Auch Angehörige und andere Menschen, die sich wegen problematischen Glücksspiels informieren möchten, können sich mit dem unabhängigen Beratungsangebot befassen.

Beratungszeiten des BIÖG

Die GGL veröffentlicht für die telefonische BIÖG-Beratung zwei Zeitgruppen.

WochentageTelefonische Beratungszeiten
Montag bis Donnerstag10:00 bis 22:00 Uhr
Freitag bis Sonntag10:00 bis 18:00 Uhr

Diese Zeiten gehören zur unabhängigen BIÖG-Beratung. Sie dürfen nicht mit der von FirePlay Casino beschriebenen rund um die Uhr verfügbaren Livechat-Funktion verwechselt werden.

Insbesondere ist die BIÖG-Beratung damit nicht als durchgehend 24 Stunden täglich erreichbare Hotline beschrieben.

Die Telefonnummer 0800 137 27 00 ist eine unabhängige Hilfenummer und keine Kontaktadresse zur Bearbeitung von Casino-Zahlungen, Bonussen oder Auszahlungen.

Selbsttest und weitere Beratungsangebote

Neben der telefonischen Beratung nennt die GGL weitere Möglichkeiten, sich über problematisches Glücksspiel und geeignete Unterstützung zu informieren.

Dazu gehört Check-dein-Spiel. Dieses Angebot umfasst Informationen und Möglichkeiten zur Selbsteinschätzung des eigenen Glücksspielverhaltens.

Außerdem werden weitere deutsche Hilfsinformationen und Beratungsangebote genannt, darunter:

  • Check-dein-Spiel: Informationen und Selbsttest zum eigenen Glücksspielverhalten.
  • bundesweit-gegen-gluecksspielsucht.de: Informationen und Unterstützung im Bereich Glücksspielsucht.
  • glücksspielhilfe.de: Weitere Informationen zu Hilfs- und Beratungsangeboten.

Diese Ressourcen sind unabhängige beziehungsweise außerhalb des Casino-Supports angesiedelte Informations- und Hilfsmöglichkeiten.

Ihre Erwähnung ist keine Aussage darüber, dass sie vom Betreiber geführt werden oder dessen Glücksspielangebot empfehlen.

Gamblers Anonymous und Gambling Therapy

Die FirePlay Casino Richtlinie zum verantwortungsvollen Spielen nennt außerdem Gamblers Anonymous und Gambling Therapy als externe Hilfsangebote.

Beide Organisationen sind vom gewöhnlichen Casino-Kundendienst zu unterscheiden.

  • Gamblers Anonymous: Eine unabhängige Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Glücksspielproblemen.
  • Gambling Therapy: Ein unabhängiges Unterstützungsangebot für Menschen, die Hilfe im Zusammenhang mit problematischem Glücksspiel suchen.

Die Nennung solcher Organisationen in einer Spielerschutzrichtlinie bedeutet nicht, dass sie das Casino zertifizieren oder dessen Angebot als unbedenklich bewerten.

Unabhängige Unterstützung kann ergänzend zu einer persönlichen Spielpause, einem Geldlimit oder einer dauerhaften Kontoschließung genutzt werden.

Ein Beratungsgespräch ist dabei eine eigenständige Hilfsmöglichkeit. Es ersetzt nicht automatisch eine beim Betreiber notwendige Schutzanfrage und setzt umgekehrt auch keine vorherige Casino-Sperre voraus.

Minderjährigenschutz und Altersprüfung

Glücksspiel erst ab 18 oder höherem gesetzlichen Alter

Die veröffentlichten FirePlay Casino Richtlinien setzen für die Teilnahme am Glücksspiel ein Mindestalter von 18 Jahren voraus.

Wenn im betreffenden Land ein höheres gesetzliches Mindestalter gilt, ist dieses höhere Alter maßgeblich.

Minderjährige dürfen damit nicht als berechtigte Teilnehmer des Glücksspielangebots behandelt werden.

Die Altersvoraussetzung gehört zu den grundlegenden Teilnahmebedingungen und ist von freiwilligen Spielerschutzmaßnahmen für bereits berechtigte erwachsene Spieler zu unterscheiden.

Auch die Veröffentlichung eines Casinospiels oder eines Bonusangebots hebt gesetzliche Altersbeschränkungen nicht auf.

Ausweiskontrolle zum Minderjährigenschutz

FirePlay Casino beschreibt Identitäts- und Altersprüfungen im Zusammenhang mit dem Schutz Minderjähriger.

Die Richtlinien nennen dazu mögliche Unterlagen, darunter ein Foto beziehungsweise eine Kopie eines Ausweisdokuments sowie gegebenenfalls eine Aufnahme mit den angeforderten Dokumenten.

Der Zweck solcher Prüfungen besteht darin, die Identität und das erforderliche Alter nachvollziehen zu können.

Die Beschreibung der Dokumentenanforderung ist jedoch keine Aufforderung, sensible Ausweisdaten an beliebige oder nicht bestätigte E-Mail-Adressen zu versenden.

Für den Umgang mit solchen Unterlagen ist der tatsächlich vorgesehene und legitimierte Prüfweg entscheidend.

Eine bestimmte allgemeine Rückzahlungsfrist für Einzahlungen Minderjähriger lässt sich aus diesen Altersprüfungsangaben nicht ableiten.

Beschwerden zum verantwortungsvollen Spielen

Die FirePlay Casino Beschwerderichtlinie sieht eine besondere Priorisierung von Beschwerden vor, die das verantwortungsvolle Spielen betreffen.

Für solche Beschwerden nennt die veröffentlichte Richtlinie einen Zeitraum von fünf Werktagen für die Lösung.

Dabei ist zwischen einer Anfrage zur Einrichtung einer Schutzmaßnahme und einer formalen Beschwerde über ein Spielerschutzanliegen zu unterscheiden.

Wer eine Spielpause oder ein persönliches Geldlimit anfragt, nutzt zunächst den beschriebenen Kontaktweg zur Beantragung der Maßnahme.

Besteht dagegen ein ungelöstes Problem im Zusammenhang mit dem verantwortungsvollen Spielen, kann die besondere Beschwerderegel relevant werden.

Die fünf Werktage beschreiben den priorisierten Bearbeitungs- beziehungsweise Lösungszeitraum dieser Beschwerdekategorie.

Sie sind keine allgemeine Zusage, dass jede neue Spielpause, jedes Geldlimit oder jede dauerhafte Kontoschließung exakt innerhalb von fünf Werktagen aktiviert wird.

Auch eine fristgerecht bearbeitete Beschwerde ist von der tatsächlichen technischen Umsetzung einer individuellen Schutzmaßnahme zu unterscheiden.

Spielerschutzanfrage vorbereiten

Bei einer konkreten Spielerschutzanfrage ist wichtig, die gewünschte Einschränkung und ihren tatsächlichen Geltungsbereich eindeutig zu bestimmen.

Die veröffentlichten Schutzmöglichkeiten lassen sich anhand folgender Punkte einordnen:

  • Gewünschte Maßnahme: Soll eine zeitlich begrenzte Spielpause, ein Geldlimit oder eine dauerhafte Kontoschließung angefragt werden?
  • Betroffenes Konto: Auf welches Spielerkonto soll sich die Betreibermaßnahme beziehen?
  • Konkrete Bedingungen: Welche Beschränkungen und gegebenenfalls Zeiträume sind für das tatsächlich angebotene Schutzinstrument vorgesehen?
  • Kontaktweg: Wird der in der Richtlinie beschriebene Betreiberkontakt zur Anfrage verwendet?
  • Bestätigung und Wirksamkeit: Ist die Maßnahme lediglich angefragt oder bereits entsprechend bestätigt und wirksam?
  • Weitere Glücksspielanbieter: Sind dort eigenständige Limits oder Ausschlüsse erforderlich?
  • Unabhängige Beratung: Kommen die kostenlose BIÖG-Beratung oder andere Hilfsangebote zusätzlich in Betracht?
  • Beschwerdeverfahren: Besteht ein ungelöstes Anliegen zum verantwortungsvollen Spielen, für das die besondere Beschwerderegel relevant ist?

Eine Schutzanfrage dient dazu, die Glücksspielteilnahme zu begrenzen oder zu beenden. Sie ist nicht mit einem Bonusangebot, einer Spielstrategie oder einer Methode zur Rückgewinnung bereits verlorenen Geldes verbunden.

Die verschiedenen Maßnahmen können unterschiedliche persönliche Ziele erfüllen. Entscheidend ist, dass die gewählte Maßnahme im tatsächlich geltenden Umfang verstanden wird und nicht fälschlich eine automatische Wirkung bei allen anderen Glücksspielanbietern vorausgesetzt wird.

Unabhängige Hilfe steht auch dann zur Verfügung, wenn eine Betreiberanfrage noch offen ist oder eine bestimmte Schutzmaßnahme nicht den gewünschten Umfang besitzt.

Häufige Fragen zum FirePlay Casino Spielerschutz